Neugestaltung Kornstraße, von der Unterführung bis zur Rheinstraße einschließlich der „Kehre“

Hessen Mobil (ehemals Straßenbauamt) ist zusammen mit dem Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) dabei eine Planung für die Sanierung der Kornstraße mit Verkehrsberuhigung, einer Umgestaltung der Bürgersteige, sowie einer neuen Gestaltung der „Kehre“ zu erstellen. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses sollen erste Pläne gezeigt werden. Da im letzten Jahr auch die Straßenbeitragssatzung abgeschafft wurde, kommen auf die Anwohner keinerlei Kosten zu. Eine vom KMB gestaltete neue Ortsdurchfahrt ist in Schwanheim letzten Monat für den Verkehr freigegeben worden, so könnte z.B. die Kornstraße aussehen.

Auf dem Bild sind die neue Fahrbahn und die Bürgersteige in Schwanheim zu sehen.


Seniorenresidenz in Groß-Rohrheim?

Liebe Groß-Rohrheimerinnen und Groß-Rohrheimer,

da unsere Gemeinde seit vielen Jahren ein Unternehmen sucht das in Groß-Rohrheim investiert um altersgerechtes Wohnen anzubieten, haben wir uns sehr über das Interesse der Firma Römerhaus gefreut, die in Biblis die neue Seniorenresidenz „Haus Paulus“ gebaut hat.

Die Firma Römerhaus interessiert sich für ein Grundstück von 4.500 bis 6.000 qm, in einem Wohn-, Misch-, oder Sondergebiet, in dem eine 3-geschossige Bauweise zulässig ist. Falls nur ein kleineres Grundstück zur Verfügung steht, müssten mehr als 3 Geschosse gebaut werden.

Die CDU-Fraktion hat daraufhin überlegt, welche Grundstücke im Besitz der Gemeinde diese Anforderungen erfüllen. Da wäre z.B. der Platz zwischen dem ev. Kindergarten und dem Sportplatz mit ca. 4.500 qm, oder eine Fläche im neuen Baugebiet „Am Bibliser Weg III“. Vorstellbar ist für uns auch jedes andere Grundstück, wenn es die Anforderungen erfüllt.

Um voranzukommen hat die CDU-Fraktion in der Sitzung der Gemeindevertretung am 31. August 2020 den folgenden Antrag gestellt: „Der Gemeindevorstand wird beauftragt, den Platz zwischen ev. Kindergarten und Sportplatz, sowie eine Fläche im neuen Baugebiet „Am Bibliser Weg III“ der Firma Römerhaus Bauträger GmbH und weiteren Investoren als Grundstück für den Bau einer Seniorenresidenz vorzuschlagen.

Weitere Vorschläge über Grundstücke mit ca. 4.500 qm sind zu prüfen.“
Begründet wurde der Antrag damit, dass es auch in Groß-Rohrheim wünschenswert wäre eine moderne Seniorenresidenz zu haben, in der Senioren selbstbestimmt in Einzelzimmern wohnen und nach Bedarf Pflegeleistungen in Anspruch nehmen können.

Nachdem die Gemeindevertretung schon vor Jahren den Gemeindevorstand beauftragt hatte einen Investor für seniorengerechtes Wohnen zu finden, haben wir mit der Zustimmung der anderen Fraktionen, SPD und Freie Wähler, gerechnet. Zumal in unserem Antrag keine Festlegung auf nur einen Investor oder ein bestimmtes Grundstück gemacht wurde.
Leider haben sowohl SPD als auch Freie Wähler den Antrag abgelehnt, so dass wir dem Interessenten bis zur nächsten Kommunalwahl im März 2021 kein Grundstück anbieten können.

Jürgen Katzameyer
CDU-Fraktion Groß-Rohrheim

Anmerkung: Wenn der Betreiber des örtlichen Alten- und Pflegeheims ebenfalls Interesse hat eine moderne Seniorenresidenz zu errichten, wie der Bürgermeister während der Sitzung überraschend berichtete: Klasse! Je mehr Interessenten, desto besser. Leider kam diese Information erst jetzt und war noch sehr vage. Wir sind gespannt, wann der neue Interessent seine Pläne vorstellt.
Statt einem vorhandenen Investor ein Grundstück anzubieten, favorisieren SPD und Freie Wähler eine Anfrage bei Wohlfahrtsverbänden „welche Anforderungen und Möglichkeiten für seniorengerechtes, betreutes Wohnen für ein Dorf … bestehen. Informationen über geeignete Investoren … sollen in den Bericht an die Gemeindevertretung einfließen“. Dabei gibt es einen geeigneten Investor, der seine Eignung durch den Bau einer Seniorenresidenz in unmittelbarer Nachbarschaft zu Groß-Rohrheim unter Beweis gestellt hat.
Wir werden mit Interesse verfolgen, welche neuen Erkenntnisse diese Anfrage bringt. Da sie den Bau seniorengerechter Wohnungen weiter verzögert, haben wir dem Antrag nicht zugestimmt.


Entscheidung für den Bau eines Alleehauses verschoben, Multifunktionsfeld mit Weitsprunggrube abgelehnt.

Die Gemeinde bekommt 750.000€ vom Land Hessen, zwei Parteien wissen nichts damit anzufangen und blockieren die notwendigen Entscheidungen.
Der Bau eines „Alleehauses“ mit Toiletten und Unterstellmöglichkeiten war zum dritten Mal Thema im Bauausschuß. Erste Planungen wurden im Januar gezeigt, neuere im Juni. Es gibt drei Entwürfe, die Baukosten liegen zwischen 163.000 € und 184.000 €. Das Bauernmarktteam spricht sich für Variante zwei aus. Christa Rupp sagte: die Variante gefällt uns am besten, diese hat Abstand zur Toilette und die Bepflanzung vorne ist schön mit den Sitzgelegenheiten verbunden, hier ist die Kuchentheke mehr in das Gesamtgeschehen integriert.
Die BfGR lehnten die Planung ab und schlugen vor das Gebäude auf der anderen Seite der Allee, auf der jetzigen Boulebahn, zu errichten. Frau Rupp sagte dazu, daß es auf dieser Seite keinen Wasser- und Kanalanschluss gebe. Die SPD empfahl mehrere billigere Container anstelle des Alleehauses aufzustellen. Zur Erinnerung, vor über einem Jahr übergab das Bauermarktteam dem Bürgermeister Skizzen und Vorschläge. Im November 2019 wurde der Entwurf im Ortsvorstand besprochen und der Planungsauftrag vergeben. Trotz Appellen vom Bürgermeister jetzt eine Entscheidung für den Bau des Alleehauses zu treffen, sprachen sich die Vertreter der BFGR und der SPD dagegen aus. Frau Rupp sagte: die neue Diskussion in diesem Stadium verstehe sie überhaupt nicht. Rainer Bersch erwähnte, dass das Geld zu 90% vom Land Hessen kommt. Die CDU Fraktion hatte den Bau des Alleehauses vorgeschlagen und sich schon in der letzten Gemeindevertretersitzung für die gelungene Planung der Variante zwei ausgesprochen.

Sportstättenplanung, „der Sportpark“
Auch dieses Thema war mehrfach auf der Tagesordnung. Wie erwartet waren sich die BFGR und die SPD mit der Ablehnung des beantragten Multifunktionsfeldes mit Weitsprunganlage, einem Bewegungsparcours und einer Laufstrecke um den Sportplatz einig. Die schriftliche Stellungnahme der Schulleiterin die Weitsprunggrube unbedingt am jetzigen Standort zu belassen und wegen des weiteren Weges nicht hinter den Rasenplatz zu verlegen, fand kein Gehör. Der Bouleclub lehnt eine Verlegung der Boulebahn auf den Platz der jetzigen Weitsprunganlage ab, auch dies wurde nicht beachtet. Die Vereine VfB, FCA und der Tennisclub hatten sich für das Feld mit Tartanbelag ausgesprochen. Der TC74 hat das Einzeichnen eines Tennisfeldes vorgeschlagen, der FCA eine Beleuchtung für den Winter. Der VFB sprach sich für eingezeichnete 50m Laufbahnen aus. Der Verlauf der Rundbahn um den Sportplatz und hinter dem FCA Heim vorbei war von den drei Vereinen ausdrücklich gewünscht. Von Jugendlichen kam die Anregung zwei Basketballkörbe in der Feldmitte aufzustellen.
Wir halten das von Dr. Schepp vorgestellte Konzept für einen „Sportpark“ weiterhin für sehr gelungen. Wir bedanken uns bei den Vereinen für deren Vorschläge.


Liebe Bürgerinnen,
liebe Bürger,

falls Sie Fragen oder Anregungen haben, dürfen Sie sich gern unter der E-Mail-Adresse

INFO@CDU-GROSS-ROHRHEIM.DE

mit uns in Verbindung setzen. Selbstverständlich haben wir auch im Rahmen unserer Fraktionssitzungen immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. Die jeweiligen Termine finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt.

Viele Grüße
Ihre CDU-Groß-Rohrheim